| ZOA-Staffel ist Schweizer Meister ! |
[Bericht von Peter Vollenweider, LVZO] |
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13.9.05 pv.
Die Olympische Staffel der weiblichen Jugend A der LG Zürich Oberland Athletics (ZOA)
gewann an den Schweizer Staffelmeisterschaften die Goldmedaille. Die Mädchen-Staffel,
bestehend aus drei Medaillengewinnerinnen der letzten Schweizer Meisterschaften, gab zu einiger Hoffnung
Anlass, bei der Vergabe der Medaillen ein Wörtchen mitreden zu können.
Lina Miglar (LCD), Schweizer Meisterin über 3000 m, lief auf der 800-m-Strecke taktisch sehr klug und
hielt sich während mehr als 600 Metern auf Platz zwei, bevor sie kurz vor dem Wechsel noch einige Ränge
verlor.
Robine Schürmann (LVZO), Dritte der Schweizer Meisterschaften über 400 m, drehte auf der
400-m-Strecke gewaltig auf und überholte Läuferin um Läuferin. Auf Platz zwei liegend, nur wenige Meter
hinter der Spitze, übergab sie den Stab an
Rahel Vollenweider (LVZO), die auf der 200-m-Strecke
eindrücklich bewies, warum sie 200-m-Schweizer-Meisterin geworden war. Sie liess der vor
ihr laufenden Athletin keine Chance und übergab mit grossem Vorsprung
an Fabiana Galati (LCD), die als 100-m-Schlussläuferin den Sieg problemlos ins Ziel
bringen konnte. Die Zeit von 3.55,92 war nicht nur ein Sieg mit fast drei Sekunden
Vorsprung, sondern gleichzeitig auch neue Schweizer Saisonbestleistung bei der weiblichen
Jugend A.
Andere Staffeln mit weniger Erfolg
Weniger erfolgreich waren die Mädchen über 4 x 100 Meter. In der Besetzung
Joëlle Copat, Fabiana Galati, Romana Marjanac und Rahel Vollenweider erreichten sie
zwar den Final, hatten dort aber keine Chance, eine Medaillen zu gewinnen. Mit dem
sechsten Rang und der Zeit von 50,27 konnten sie nicht restlos zufrieden sein.
Ebenfalls etwas unter den Erwartungen lief die Staffel der Mädchen B über 5 x 80 m.
Rahel Frischknecht (LVZO), Sara Frauenfelder (LCD), Diana Sigrist (LCD), Fabienne Bruhin
(LCD) und Daniela Karli (LVZO) blieben bereits in den Vorläufen in der Zeit von
56,16 hängen. Die Junioren-Staffel mit Benedikt Zweifel, Ueli Frey und Tobias Markstaller
(alle LC Uster) blieb im Final über 3 x 1000 m ebenfalls ohne Chance und konnte sich in
der Zeit von 8.07,40 nur in den hinteren Rängen einreihen.
Männliche Jugend A hielt lange sehr gut mit
Die Olympische Staffel der Männlichen Jugend A, im Frühjahr noch Kantonalmeister,
musste erfahren, dass die Luft auf schweizerischem Topniveau bedeutend dünner ist.
Martin Plana (LVZO) startete über 800 Meter sehr energisch und übergab an Pascal Bruhin
(LCD) in aussichtsreicher Position. Bruhin, als bester Schweizer Speerwerfer seiner
Alterskategorie alles andere als ein Läufer, hielt auf der 400-Meter-Strecke lange
sehr gut mit, bevor ihm auf den letzten hundert Metern aber die Puste ausging und er
einige Plätze und Meter verlor, die Marco Hindermann (LVZO, 200 m) und Reto Staub
(LVZO, 100 m) nicht mehr gutmachen konnten. Mit dem siebten Rang unter 14 Mannschaften
in guten 3.31,71 konnten sie aber sehr zufrieden sein.
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