LCU  -  Leichtathletik-Club Uster
von Marco Eggs, Präsident des LCU

Leichtathletik mit Engagement, Erfahrung und Emotionen
Der 1972 gegründete LC Uster zählt heute mit über 300 Mitgliedern zu einem der grössten Vereine der "Sportstadt Uster". In den Bereichen Nachwuchs-, Breiten- und Leistungssport werden Mitgliedern und sonstigen Leichtathletik-Interessierten eine Vielzahl von vielseitigen Trainings angeboten. Und auch als Organisator von Wettkämpfen, Anlässen, Kursen und Sportreisen hat sich der Verein im Laufe der Jahre einen guten Namen geschaffen. Erklärtes Ziel ist und bleibt primär die Förderung der lokalen und regionalen Leichtathletik mit all seinen Facetten.

Mit der Gründung der ZOA (Zürich Oberland Athletics; Leichtathletik-Gemeinschaft der Vereine LC Dübendorf, LVZO Wetzikon und LC Uster) konnte die Zusammenarbeit für die Leichtathletik - insbesondere für die Jugendlichen, die Trainerausbildung und die Wettkampforganisation - über die Gemeindegrenzen hinweg langfristig stark verbessert werden. Mit diesem Schritt wird die Jugendförderung heute noch gezielter denn je betrieben.


Leistungssport 

Die aktiven Leichtathleten verstanden sich bis 1972 als Untersektion des RV Uster (Radfahrer-Verein Uster). Aus der ehemaligen Läufersektion entspringt anlässlich der Gründungs-versammlung vom 08. Juli 1972 der LC Uster mit 35 Mitgliedern. Kameradschaft und Leistungssport stehen im Vordergrund. Bereits in den ersten Jahren des Bestehens können erste Erfolge auf nationaler Ebene gefeiert werden. Und mit dem Bau des Leichtathletikstadions Buchholz erhält der noch junge Verein zusätzlichen Auftrieb. Im Laufe der Jahre ist der Leistungssport-Bereich stetig gewachsen. Heute trainieren gemeinsam mit Bahnläufern vom Strassen- und Orientierungsläufer bis zum Dua- und Triathleten alle lauforientierten Ausdauersportler und je länger je mehr -sportlerinnen.


1970: Nationales Cross in Uster

Der LC Uster organisiert als Untersektion des Radfahrervereins Uster auf den Wiesen zwischen Winikon und Pfäffikerstrasse einen nationalen Crosslauf.

Nachwuchsmehrkampf für Schüler

Das erste Mal führt der LC Uster einen Wettkampf in den die technischen Disziplinen durch. Auf den Anlagen der Stadthalle und des Schulhauses Weidli sprinten, springen und werfen Schüler und Schülerinnen um Punkte.


1972: Offizielle Vereinsgründung

Etwa 35 Mitglieder gründen am 8. Juli 1972 im Restaurant Ochsen in Uster den Leichtathletik-Club Uster. Der Verein entspringt einer ehemaligen Läufersektion des Radfahrervereins Uster.


1972: Erste SM-Medaille

Vreni Berchtold gewinnt an den Schülerinnen-Meisterschaften über 60 Meter Hürden die erste Schweizermeisterschaftsmedaille für den LC Uster.

1972/73 Erstes Kadermitglied

Vreni Berchtold wird als erste Athletin des LC Uster in ein Schweizerisches Nationalkader berufen.


1976: Finnenbahnbau

Mitglieder des LC Uster und des TV Uster arbeiten in Fronarbeit an der Erstellung der damals noch 450 Meter langen Finnenbahn.


1977: Erstausgabe des Vereinsheftes

Der LC Uster hat ein Vereinsorgan namens „Info-Bulletin“. Die erste Ausgabe umfasst 12 A5-Seiten.


1977: Eröffnung des Stadions Buchholz

Uster erhält eine Sportanlage mit einer 400m-Kunststoffbahn. Der LC Uster verfügt so über optimale Bedingungen für seinen Trainingsbetrieb. Bei der Einweihung des Stadions am 28. Mai findet das erste Leichtathletik-Meeting in Uster statt.


1978: Erster Internationaler Einsatz eines LCU-Athleten

Bruno Bachmann wird als erster Athlet des LC Uster vom Schweizerischen Leichtathletik-Verband zu einem Länderkampf aufgeboten. Der 800-Meter-Spezialist wird in einem Juniorenländerkampf in Deutschland über 4 x 400 Meter eingesetzt.


1979: Kantonale Jugend- und Schülermeisterschaften

Im Ustermer Stadion Buchholz findet erstmals eine kantonale Meisterschaft statt. Während zweier Tage läuft, springt und wirft die Zürcher Jugend um die Wette.


1980: Junioren-Länderkampf

Der LC Uster organisiert seinen ersten internationalen Wettkampf. Beim Junioren-Länderkampf zwischen Teams der Schweiz, Badens und Württembergs gewinnt der spätere Kugelstoss-Weltmeister Werner Günthör das Speerwerfen mit neuem Junioren-Schweizerrekord.


1980: Der erste Greifenseelauf

Der LC Uster zeichnet unter der Leitung von Roger Neidhart für die Organisation des Greifenseelaufs verantwortlich. Gleich bei der ersten Austragung nehmen über 1400 Läuferinnen und Läufer teil. Der LCU wird auch noch den zweiten Lauf durchführen und gibt danach die Organisation ab, da der zurücktretende OK-Chef nicht ersetzt werden konnte.


1981: Erfolgswochenende für LCU-Athleten

Olivier Fasching wird über 100m in 10,88 Sekunden Junioren-Schweizermeister. Andreas Haldimann siegt bei den B-Jugendlichen über 1500m und erobert über 800m Silber. Andreas Hediger (heute Trainer des WM-Dritten Marcel Schelbert) wird Jugend-B-Schweizermeister im Weitsprung.


1983: Zürcher Kantonale Crossmeisterschaften in Uster

Der LC Uster organisiert unterhalb der Wermatswiler Halde erstmals eine kantonale Crossmeisterschaft.


1983: Erste Schweizermeisterschaftsmedaille in einer Aktiv-Kategorie

Annette Firme erobert für den LCU die erste Medaille in einer Aktiv-Kategorie: In Magglingen wird sie an den Schweizer Hallenmeisterschaften über 1500m hinter Sandra Gasser und Doriane Mc Clive Dritte.


1983: Laufträff-Eröffnung

An einem kalten Samstag im März wird auf Initiative von Ueli Stieger der Laufträff im Oberustermer Wald eröffnet. Der Träff stösst bald auf immer grössere Beliebtheit und ist mittlerweile zu einer eigentlichen Ustermer Institution geworden. Zu Spitzenzeiten finden sich bis zu 100 Jogging-Begeisterte zum gemeinsamen Dienstagabendlauf ein.


1985: Der Ustermer Waldlauf ist geboren

Die clubinterne Waldlaufmeisterschaft wird nun öffentlich ausgeschrieben: Der Ustermer Waldlauf entsteht. An der ersten von Hans Spirig organisierten Austragung nehmen 275 Läuferinnen und Läufer aus der Region teil.


1986: Erster Schweizermeistertitel in einer Aktiv-Kategorie

Therese Schreiber gewinnt als erste Ustermerin in einer Aktiv-Kategorie eine Goldmedaille. In Magglingen siegt sie an den Schweizer Hallenmeisterschaften über 1500 Meter.


1987: Kantonale Meisterschaft in Uster

Im Ustermer Stadion Buchholz finden die kantonalen Meisterschaften der Aktiven statt.


1988: Lancierung des Anfänger-Joggingkurses

Der LC Uster bietet neu einen Joggingkurs für Einsteiger und Einsteigerinnen an. Jahr für Jahr lassen sich etwa 20 Personen in die Geheimnisse des Laufens einweihen


1988: Tag des Laufens

Der Schweizerische Leichtathletik-Verband lanciert einen Tag des Laufens mit Aktionen in der ganzen Schweiz. Der LC Uster führt seinen Lauf-Event für Breitensportler mit Demonstrationen, Informationen usw. im Stadion Buchholz durch. Ein Teil davon wird im Radio DRS direkt übertragen.


1991: WM-Teilnahme

Yolanda Holdener qualifiziert sich für die Teilnahme an den Cross-Weltmeisterschaften in Antwerpen (Belgien).


1992: Erstaustragung des Laufsportabends "Uster Running"

Der Laufsportabend „Uster Running“ wird erstmals ausgetragen. Das Konzept ist neu: Der Anlass beinhaltet eine Mischung von Spitzensport, Breitensport, Jugendsport und Behindertensport dar.


1994: World-Trophy-Teilnahme

Therese Schreiber qualifiziert sich für die Teilnahme an der Berglauf-World-Trophy (inoffizielle Weltmeisterschaft) in Berchtesgaden (Deutschland).


1994: Gründung der Leichtathletik-Gemeinschaft Uster

Nach eineinhalbjährigen Vorbesprechungen gründen der LC Uster und der TV Uster die Leichtathletik-Gemeinschaft Uster, einen Verbund der zwei Vereine. Die LGU soll den Sportlerinnen und Sportlern beider Vereine bessere Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten verschaffen.


1996: "Spiel ohne Grenzen"

Zusammen mit dem Verein zur Förderung geistig Behinderter Zürcher Oberland (GBZO) organisiert der LC Uster im Stadion Buchholz einen Mehrkampf für die geistig Behinderten der Region. Damit beginnt eine regelmässige Zusammenarbeit mit dem GBZO.


2000: Schritt in den Teil-Professionalismus

Auf Initiative des LC Uster stellt die LG Uster Petra Bisang als sportliche Leiterin in einem Teilzeitpensum an. Die Stelle beinhaltet insbesondere die Organisation und Administration von Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie die Ausbildung von Trainern und Athleten


2001: Gründung der Zürich Oberland Athletics

Die Vereine LC Dübendorf, LVZO Wetzikon und LC Uster erkennen, dass mit einer Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg die Leichtathletik langfristig besser gefördert werden kann. Daher schliessen sich die Vereine zum Verbund „Zürich Oberland Athletics“ (ZOA) zusammen. In der Anfangsphase stehen vor allem die Trainerausbildung und das Informationswesen im Vordergrund der Kooperation.


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