Sport Shop Time Out
TSV 62 Prenzlau
24.04.2018

Techniker/Innen holen sich den letzten Schliff

Bei hervorragenden, schon fast hochsommerlichen Bedingungen haben unsere Technik-Talente (von U12 bis U14 mit Markus) übers vergangene Wochenende nochmal einiges an Strapazen auf sich genommen. Es begann am Freitagabend mit Lang-Sprints (bis 400m) mit Bremsschirmen und einer stündigen Session im Kraftraum des Hallenbades. Am Samstagmorgen ging es um 08.30 Uhr wieder weiter mit Speerwurf und Hochsprung. Die jüngeren liefen über die Hürden und sprangen in die Sandgrube. Der Einsatz war gross und der Schweiss floss in Strömen. Die Atmosphäre war locker aber konzentriert und so gelangen auch schon wieder neue PBs und Comebacks! Jonah z.B. meldete sich wieder zurück auf dem Hochsprungniveau dem er vor zwei Jahren schon angehörte. Sein wachstumsbedingter Leistungsstillstand scheint langsam zu Ende zu sein. Katelyn sprang ohne Druck über 1.64m und die Speere flogen mit jedem Versuch weiter.

Nach dem Mittagessen in der „Heimat“ (ein kurzer Spaziergang entfernt vom Stadion), ging es um 14.30 Uhr wieder weiter. Diesmal sprangen die Jüngeren über die Latte und warfen Speere während die Älteren in den Sand sprangen und die Kugel auf neue Bestweiten stiessen. So verbesserte Izzy ihre PB auf eindrückliche 9.64m! Und auch Neil stiess das 5kg-Gerät konstant auf 10 und mehr Meter! Er verbesserte seine PB auf 10.70m. Petra erlebte ihr Highlight im Weitsprung (notabene ihre grosse Liebe). Sie nähert sich der 5m Marke, muss allerdings noch schauen, dass sie den Balken öfter trifft.  

Nach dem ersten ganzen Tag waren die Gesichter mehrheitlich zufrieden, aber schon etwas gezeichnet von der ungewohnten Wärme. Es war also gut, dass man ins eigene Bett fallen konnte und so besser erholt am Sonntagmorgen die letzten Lektionen in Angriff nehmen konnte. Als die Athleten am Sonntag dann im Buchholz eintrafen, waren die ersten Hürden schon aufgestellt und die Staffelstäbe lagen auch bereit. Erstes Wehklagen über Muskelkater war vernehmbar wurde aber geflissentlich von den Trainern ignoriert. Paarweise wurden die Wechsel geübt und auch zeitlich erfasst bevor es dann daran ging die ganze Bahnrunde zu sprinten. Und da ging die Post dann richtig ab! Alles auf Bild durch die von Jonahs Drohne gemachten Bilder! Gleichzeitig wurde über die 300m Hürdenstrecke die Ausdauer auf eine harte Probe gestellt. Die Sonne knallte gnadenlos auf die Bahn aber die Athleten liefen alle bis in den Grenzbereich. Auch das ist auf Bild festgehalten! Seya und Neil (schliesslich ja Kadermitglieder des Langhürdensprints) liefen ihre ersten Zeitläufe unter 43 Sekunden, was schon wieder ziemlich nahe an ihre PBs heranreichte. Die Zeitläufe waren genau um 12.00 Uhr durch. Also höchste Zeit für die Mittagspause. Diesmal verteilten sich alle auf der ganzen Anlage auf die wenigen schattigen Plätze und versuchten ihre Batterien nochmal aufzuladen für die letzten zwei Stunden mit Pepe Stüssi.

Pepe liess dann, wie erwartet, die Puppen tanzen! Er nützte den Fussballplatz und legte seinen Parcours aus wo er wieder Hirnentfaltung, Koordination und Schnellkraft einforderte. Auch das unter der senkrecht über dem Platz stehenden Sonne. Aber Pepe wäre nicht Pepe, wenn es ihm nicht doch gelungen wäre, die Athleten nochmal herauszufordern und bis zuletzt die Konzentration hochzuhalten.

Wie immer mit Pepe, gingen die zwei Stunden schnell vorbei. Die Fotos zeugen von guter Stimmung bis zuletzt aber es waren dann doch alle froh, als sie unter die Dusche konnten.

Den Abschluss bildete dann eine Lektion von Andrea Neels, eidg. dipl. Ernährungsberaterin aus Rapperswil. Sie hatte den eher undankbaren Job, den müden Geistern nochmals etwas Konzentration abzuverlangen, was nicht bei allen gelang. Dennoch war es interessant zu hören und zu sehen, wie wichtig die richtige Menge Flüssigkeit für einen Sportler sein kann und ist. Aber nicht nur die Menge sondern auch der Zeitpunkt, wann man etwas zu sich nimmt/trinkt ist entscheidend! Bis zu 30% mehr Leistung ist hier möglich! Zusammenfassend kann man sagen, dass aktive Athleten über den ganzen Tag hinweg, essen müssen! Tun sie das nicht, (wegen Arbeit, Schule oder sonstwie „keine Zeit“) kann dieses Defizit nicht mehr aufgeholt werden bis zum Ende des Tages, wo man trainieren sollte.

Alles in Allem hat es sich wieder einmal gezeigt, wenn das Wetter mitspielt ist ein Trainingslager in Uster DIE ideale Alternative zu einem Ausflug ins Tessin oder sogar noch weiter. Auch kostentechnisch….

Die Betreuer bedanken sich für das Vertrauen der Eltern und hoffen, das Euch allen das Trainingscamp in guter Erinnerung bleibt. Geniesst die trainingsfreien Tage und erholt Euch gut.  Bis bald in Guntershausen.

Es grüsst Euch

Ferry

[ap]