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10.05.2017

LCU Talente mit guten Leistungen in Zug!

Am Samstag, 6. Mai begaben sich sieben Vertreter/Innen der LCU Techniker nach Zug zum nationalen Frühjahrsmeeting. Das Disziplinen-Programm des Meetings war „etwas speziell“ zusammengesetzt. Zudem – und das ist leider in der LA-Szene verbreitet – sind aufgrund der mit steigendem Alter geringer wertenden Anzahl Teilnehmer, die Starterfelder altersmässig gemischt.

So kam es also, dass sowohl die U18W und die U18M mit grösseren Disken werfen mussten. Dafür waren für die Sprinter/Innen „nur“ 60m auf dem Menüplan, oder für die, die wollten, ein Langsprint über 300m. Selbstverständlich gab es aber auch die ganz „normalen“ Hoch- und Weitsprungwettbewerbe, den 600er, usw. Es war also für alle etwas dabei.

Beginnen wir diesmal mit den Jungs. Neil hatte sich über 60m, Kugel, Diskus und 300m eingeschrieben. Seya lief ebenfalls die 60m, „machte“ Kugel und lief den 600er. Die beiden liefen den Flachsprint in der gleichen Serie gegen ihre Altersgenossen vom LCZ und aus der Innerschweiz. Die beiden belegten die Plätze 1 und 2! Wenige Hundertstel voneinander getrennt und deutlich unter 8 sec. Beim Kugelstossen gelang ebenfalls beiden die klare Verbesserung ihrer PBs über die 9m Grenze. Beim Diskus musste Neil (trotz jüngerem Jg) die 1.5kg Scheibe werfen, was nur mässig gelang. Schwamm drüber, es war die Erfahrung wert! Zum Schluss dann lief Neil zum ersten Mal einen 300er. Er tat das im strömenden Regen mit einer Zeit von 40.03 sec, was ziemlich gut war und sicher in dieser Saison noch verbessert wird. Seya rundete einen guten Tag mit einem couragiert gelaufenen 600er ab und erfüllte die SM- und Kaderlimite! Er lief in 1.30,61 ins Ziel! Gratuliere!

Die Damen (Lilly, Franziska, Melanie, Catia und Jessica) starteten in den Kat. U16 bis U20. Während z.B. Melanie erst ihren zweiten LA-Wettkampf bestritt, trat die „Seniorin“ Franziska (Jg 99! )schon zu ihrem X-ten Wettkampf an, allerdings nach einer langen Pause (fast zwei Jahre!). Beide machten ihre Sache gut und hatten Spass! Melanie konnte die Nuller-Scharte beim Weitsprung vom Wochenende zuvor auswetzen und sprang regelmässig um die 4m Grenze. Im Sprint verschlief sie den Start etwas, wurde aber doch noch Zweite in ihrer Serie und klassierte sich im Mittelfeld der 30 Sprinterinnen. Beim Kugelstossen packte sie eine neue PB  (7.38m) aus und so endete auch ihr Ausflug nach Zug mit guter Laune. Franziska war zwar nicht ganz zufrieden aber auch nicht total enttäuscht. Ihr „Comeback“ verlief zufriedenstellend.

Nicht ganz so glücklich war Jessica. Sie gewann zwar die Hochsprungwertung aber mit der übersprungenen Höhe war sie nicht zufrieden. Der 600er war dann wieder ganz ok, schliesslich war sie schon eine Weile keinen mehr gelaufen.

Bei Catia war die Gefühlswelt auch ziemlich in Ordnung. Dafür waren ihre guten Leistungen zuständig, aber nicht nur….;-)  Die Sprintwertung gewann sie klar mit 8.08 über 60m. Auch den Weitsprung (4.55m) und die Würfe gewann sie, wenn auch mit (zu) schwerem Diskus (über 20m). Die 8.58m mit der Kugel waren dann auch wieder PB!

Am Schluss ging noch Lilly Nägeli an den Start über eineinhalb Bahnrunden! Das Ziel war 1.42 min zu laufen. Sie gewann den Lauf klar mit einer Punktlandung: 1.42.32! Und so war auch Lilly zufrieden mit Ihrem Samstagnachmittag…und…..so konnte selbst das mittlerweile garstige Wetter die gute Stimmung in der Delegation nicht mehr trüben. 

Hier findet ihr alle Fotos vom Frühjahrsmeeting in Zug  

Zum Schluss möchte ich eine kleine Zwischenbilanz ziehen was die Entwicklung der Technikabteilung beim LCU angeht. Mittlerweile ist gegen 1 Dutzend Athletinnen und Athleten herangewachsen, welches nun anfängt die Attraktivität dieses Sports auszukosten. Sie haben ein technisches Niveau erreicht, das es ihnen ermöglicht je nach Lust und Laune die eine oder andere Disziplin an den Meetings zu wählen. Und das Schöne dabei ist, sie sehen auch schon recht gut aus gegenüber ihren Konkurrent/Innen, ja sie sind sogar absolut konkurrenzfähig! Eine weitere erfreuliche Erkenntnis aus der Arbeit der vergangenen Jahre ist, dass sich die ersten Athlet/Innen schon aktiv als Nachwuchstrainer betätigen! Wenn man dann noch weiss, dass noch ein paar Talente in den jüngeren Jahrgängen bereits bereitstehen….was kann sich ein Verein mehr wünschen?! Mein Dank geht daher an all die Eltern und ihre Kinder, an die Trainerkollegen sowie die Vereinsführung die mitgeholfen haben etwas Gutes aufzubauen! Tragen wir Sorge dazu!

LG Ferry

 [ap]